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Lichtreflexe

Chronische Schmerzen verstehen

Vielleicht hast du schon einiges ausprobiert – für deinen Rücken, deine Schulter, dein Knie. Du hast viele Untersuchungen, oder gar Eingriffe, über dich ergehen lassen – ohne eindeutigen Befund. Und trotz all dem verschwindet der Schmerz nicht. Das kann total zermürbend sein. Vielleicht beginnst du sogar schon, an dir selbst zu zweifeln.

 

Die Wissenschaft hat eine Erklärung dafür, die vielen Menschen Erleichterung verschafft. Demnach ist Schmerz zunächst ein Alarmsignal deines Nervensystems und kein direkter Hinweis auf einen Gewebeschaden. 

 

Wenn der Rauchmelder zu empfindlich ist: Stell dir vor, dein Rauchmelder ist so empfindlich eingestellt, dass er bereits lautstark Alarm schlägt, wenn dein Toast anbrennt. Genau das kann mit deinem Schmerzsystem passieren: Es schlägt an, obwohl schon seit Langem keine akute Gefahr mehr besteht.

 

Möglicherweise kennst du das: In stressigen Zeiten werden deine Schmerzen stärker. Oder du konzentrierst dich sehr stark auf eine Körperstelle, bewegst dich vorsichtiger. Manchmal wartest du quasi schon darauf, dass der Schmerz wieder auftaucht. Das ist total menschlich und nachvollziehbar. Allerdings wird dein Schmerzsystem durch solche Verhaltensweisen noch empfindlicher. Damit trägst du leider unbewusst dazu bei, dass sich der Schmerz weiter verstärkt.

 

Die Beziehung zum Schmerz verändern: Aus meiner Erfahrung als Therapeutin kann ich sagen: Was Menschen einmal gelernt haben, können sie auch wieder verlernen. Dadurch lassen sich chronische Schmerzen häufig deutlich vermindern. Für viele meiner Klienten reicht es bereits, die Beziehung zum Schmerz zu verändern und belastende Gefühle besser zu regulieren.

 

Wenn der Schmerz eine Botschaft hat: Bei anderen liegen die Ursachen eher im Verborgenen. Schmerz kann in unserem System eine Funktion übernehmen. Er kann uns vor etwas schützen. Oder er kann uns von etwas ablenken, das wir nicht anschauen wollen. Manchmal will uns Schmerz auch auf Gefühle aufmerksam machen, die in unserem Leben keinen Platz haben. Er kann die Folge traumatischer Erfahrungen sein. Aber auch innere Konflikte oder unerfüllte Bedürfnisse können Schmerzen verursachen.

 

Ich habe festgestellt, dass sich diese Schmerzen oft verändern lassen. Häufig dann, wenn wir anfangen, unserem Körper zuzuhören. Und den inneren Botschaften unseres Körpers folgen.

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Mein Ansatz

Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch. Ich nehme dich und deine Beschwerden ernst. Es ist mir wichtig, dass du verstehst, was deine Schmerzen auslöst und wie sie deinen Alltag beeinträchtigen. Wir klären gemeinsam, ob dein Nervensystem an den Schmerzen beteiligt ist. Und wir berücksichtigen, was ärztlich bereits abgeklärt wurde.

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Ich erkläre dir, wie Schmerz im Gehirn entsteht und warum er manchmal weiterbesteht, obwohl sich keine akute Verletzung feststellen lässt. Schon dieses Wissen entlastet viele meiner Klienten spürbar. Danach entscheiden wir gemeinsam, wie wir weitermachen.

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Vielleicht arbeiten wir daran, den Schmerz zu verlernen. Dein Gehirn hat gelernt, bestimmte Signale als Gefahr einzustufen, wie der zu empfindliche Rauchmelder. Es ist möglich, diese Signale neu einzuordnen und deinen Schmerz mit Neugier statt mit Angst zu betrachten. Wir finden gemeinsam heraus, welche Situationen und Gedanken ihn verstärken. Und wir arbeiten daran, dass du Schritt für Schritt wieder mehr Vertrauen in deinen Körper entwickeln kannst.

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Alternativ erforschen wir die Botschaft deines Schmerzes. Dabei lernst du deine inneren Anteile kennen. Manchmal steckt hinter dem Schmerz ein innerer Konflikt. Beispielsweise ein Teil in dir, der dich antreibt, während ein anderer sich überfordert fühlt oder dich beschützen will. Wir versuchen herauszufinden, was deine Anteile brauchen, und finden Wege, wie sie besser miteinander auskommen.

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Erfahre in einem kostenlosen Kennenlerngespräch mehr darüber.

RaumSchaffen. Schmerz- und Psychotherapie

Karin Hutter I Heilpraktikerin für Psychotherapie 
Blumenauer Str.  1
30449 Hannover




Tel.: 0162 922 83 03
E-Mail: info@raumschaffen.coach

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